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WIR ÜBERNEHMEN VERANTWORTUNG

Kraft Foods hat sich als führendes Unternehmen der Lebensmittelindustrie verpflichtet, gesellschaftliche Verantwortung im Bereich Nachhaltigkeit zu übernehmen, um dazu beizutragen, sowohl die Lebensumstände der Kaffee- und Kakaobauern sowie ihrer Familien als auch die ökologischen Bedingungen zu verbessern. Aus diesem Grund arbeitet Kraft Foods weltweit mit der Rainforest Alliance zusammen.
      
Rainforest Alliance

RAINFOREST ALLIANCE CERTIFIED™ – 10 PRINZIPIEN


 
1. Erhaltung der Ökosysteme
Die zertifizierten Farmen schützen die natürlichen Ökosysteme und setzen Maßnahmen um, die geschädigte Ökosysteme wiederherstellen sollen. Betriebe dürfen nicht zertifiziert werden, wenn sie nach dem 1. November 2005 noch Flächen abgeholzt haben.

2. Schutz des Wildlebens
Jede Farm ist ein Schutzort für einheimische Wildtiere, besonders für seltene und vom Aussterben bedrohte Arten. Diese Tiere dürfen nicht gejagt, gesammelt, transportiert oder verkauft werden.

3. Respektvolle Behandlung und gute Lebensbedingungen
Die Kinderrechtskonventionen der Vereinten Nationen sowie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden von den Betrieben eingehalten Jede Farm bietet den Arbeitern Arbeits- und Bildungseinrichtungen sowie angemessenen Wohnraum und medizinische Versorgung für sie und ihre Familien.

4. Beziehungen zu Gemeinden
Zertifizierte Betriebe bauen positive Beziehungen zu den Nachbarn, den Gemeinden und örtlichen Interessengruppen auf. Sie tragen durch Ausbildung und Arbeitsangebote zur lokalen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bei.

5. Integrierter Pflanzenschutz
Vorrang in der Schädlingsbekämpfung auf der Farm haben langfristig wirksame Maßnahmen wie der Einsatz von nützlichen Mikroorganismen, standortangepassten Pflanzenarten, Düngung und Beschnitt.
6. Bodenschutz und –management
Der Anbau beugt dem Verlust von Nährstoffen im Boden und negativen Auswirkungen auf Wasservorräte vor. Es dürfen keine Flächen gerodet werden.

7. Integriertes Abfallmanagement
Die Farm hat Programme, die auf Recycling, Reduzierung und Wiederverwertung der Abfälle setzen.

8. Gewässerschutz
Wasser ist elementar für die Landwirtschaft und die Menschen, die von ihr abhängen. Die zertifizierten landwirtschaftlichen Betriebe schützen die Wasserressourcen und vermeiden ihre Verschwendung. Alle Abwässer der Betriebe müssen entsprechend ihrer Herkunft und des Schadstoffgehalts geklärt werden.

9. Verwaltungssystem für Sozial- und Umweltmanagement
Jede Farm strebt mittels interner und externer Prüfungsmaßnahmen danach, sich zu verbessern. Hierzu müssen Planung, Aktivität und Resultat der verbesserten Maßnahmen nachweisbar aufgezeichnet werden.

10. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Am Arbeitsplatz muss es ein Unfallverhütungsprogramm geben; die Arbeiter müssen so geschult und ausgestattet sein, dass sie ihre Arbeit gefahrlos verrichten können.
     
 
      

NACHHALTIGKEIT SCHREIBT GESCHICHTE

DER KAFFEEFARMER
DER KAFFEEFARMER
Diego Llach, Los Nogales, im westlichen El Salvador

Die Umweltschutzvorgaben müssen alle Ebenen der Bewirtschaftung erreichen.
Seit den 80er Jahren wurde der Wasserverbrauch der Kaffeemühle von Los Nogales um 75 Prozent gesenkt. Pestizide werden in der Pflanzung nur im Notfall eingesetzt; die eigentlich wichtigste Umweltschutzleistung ist jedoch der Schutz von 91 Hektar Wald in einem sonst größtenteils gerodeten Land. „Die Philosophie der Rainforest Alliance geht Hand in Hand mit unserer über vier Generationen gewachsenen Erfahrung im Kaffeeanbau. Die Verbesserungen für die Umwelt und die Lebensqualität der Menschen geben den Kaffeeproduzenten ihren Stolz zurück. So ist bei den Farmern und Landarbeitern ganz allgemein der Respekt vor der Umwelt gewachsen.“

       
DER GEMEINDEVORSTAND
DER 
GEMEINDEVORSTAND
Maria Justina Llatas, Leiterin einer Gemeinde in Peru

Arbeitsabläufe durch Schulungen verbessern.
Die Kaffeefarm von Maria Justina Llatas ist Rainforest Alliance zertifiziert. Eine Garantie dafür, dass sie die Tierwelt und ihre natürlichen Lebensräumen schützt, ihre Arbeiter gut behandelt, für gute Unterbringung und medizinische Versorgung sorgt und benachbarten Farmen und Gemeinden den Umweltschutz nahe bringt. Maria Justina Llatas wurde Gemeindeleiterin, obwohl sie selbst nur eine Grundschulausbildung besitzt. Sie ist eine resolute Frauenrechtlerin und verteidigt den Umweltschutz energisch. „Wir forsten mit einheimischen Arten wieder auf und schützen die Wälder, die wir haben. Zu unserem eigenen Besten. Es ist wichtig, dass wir an uns selbst arbeiten und nicht aufhören dazuzulernen.“  
DIE LEHRERIN
DIE LEHRERIN
Migdalia Espinoza, Leiterin der La Cumplida Coffee Farm School

Eine bessere Zukunft für die Kinder auf der Farm.
Die Ausbildung von Kindern und Erwachsenen ist ein Eckpfeiler der nachhaltigen Landwirtschaft. Die Schule von La Cumplida hat rund 170 Schüler und ist eine der am besten ausgestatteten Schulen der Region. Die 26-jährige Migdalia Espinoza ist die Schulleiterin. „Wir wollen durch Bildung die Einstellung der Menschen hier verändern. Die Kinder sollen nicht mehr glauben müssen, dass es für sie keine Alternative zu Armut oder Hilfsarbeit gibt. Wir wollen aus ihnen die Ärzte, Krankenschwestern oder Lehrer machen, die wir hier ebenfalls dringend brauchen.“ Um den Unterricht interessant zu gestalten, verwendet Migdalia Espinoza z.B. im Fach Mathematik Textaufgaben, die dem Alltag auf einer Farm in Nicaragua entsprechen. „Die Verhaltensnormen, die wir lehren, gelten für die Schule und für zu Hause. Wir lehren für das Leben.”

DIE KAFFEELIEBHABERINNEN
DIE KAFFEELIEBHABERINNEN
Anna Wolf

Ein Schritt in die richtige Richtung.
„Für die kommenden Generationen ist es wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit der Umwelt umgehen. Stromsparen, Mülltrennung und Überlegungen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes gehören mittlerweile zum Alltag. Es ist außerdem von Bedeutung, sich das eigene Konsumverhalten bewusst zu machen. Bei Jacobs Milea können wir uns sicher sein, dass der Kaffee eine hohe Qualität hat und sehr aromatisch ist. Außerdem stammt Jacobs Milea Kaffee von Farmen, die den Familien Schulbildung, medizinische Versorgung und gute Arbeitsbedingungen bieten und Wasser, Boden und natürliche Lebensräume schützen – so können wir beim Genuss einer aromatischen Tasse Kaffee noch einen Beitrag für Mensch und Natur in kaffeeanbauenden Ländern leisten.“